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Radio Bernstein – Das einmalige Programm! Das Podcastangebot der Galerie Bernsteinzimmer Nürnberg

Radio Bernstein ist das einmalige Programm der Galerie Bernsteinzimmer im Stundenformat, gestaltet und moderiert von Dr. Theobald Fuchs (bis 2016), Anders Möhl, Petra Nacke (bis 2013), Helga von Rauffer, Elmar Tannert, Fredder Wanoth und Lukas Münich, mal mit, mal ohne Sachverstand. "Das Konzept von Radio Bernstein ist originell, die Premiere gelungen, und man darf gespannt sein auf die nächste Ausgabe." (Nürnberger Nachrichten, 8.5.07)

09.06.19, 20:00:00

Radio Bernstein No.: 70 - Martin Staeffler: "Adjacent Melodies"


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Ein Mann, eine Gitarre, zwei Melodien: Die Adjacent Melodies des Nürnberger Komponisten und Gitarristen Martin Staeffler vereinen zwei Melodien zu einem Musikstück, was nicht nur musikalische Disharmonien mit sich bringt: Die Nationalhymnen von DDR und BRD müssen sich ebenso zusammenraufen wie die Stones mit den Beatles, und Gretel bekommt zu ihrem Bruder Hänsel ein Hänschen dazu. Ob es sich bei diesen raffinierten Simultaninterpretationen schlichtweg um Bastardpop handelt, oder ob Martin Staeffler nicht vielmehr an die barocke Tradition des Quodlibet anknüpft, wie sie auch in Johann Sebastian Bachs Goldbergvariationen anklingt, wird sich dem Publikum in den zwischenmusikalischen Gesprächen mit dem Interviewpartner Elmar Tannert erschließen. Inklusive Einführungscrashkurs in die Welt der Polyrhythmik (Teilnahme freiwillig)!

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21.02.19, 22:00:00

Smoota


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Smoota wuchs in der Nähe von Boston auf und studierte Film und Literatur an der Harvard Universität, wo er 16mm Filme unter der Ägide des jugoslawischen Filmemachers Dusan Makavejev drehte. Sein Hauptinstrument ist zwar die Posaune, doch als Smoota spielt er auch diverse weiche Synthies, Drumcomputer, etc. Er ist dauerhaftes Live- und Studiomitglied von TV on The Radio.

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17.02.19, 19:00:00

Radio Bernstein No.: 69 - Tibor Baumann "Drei Minuten für jeden"


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Musiklesung mit Tibor Baumann, Arno Lang, Lukas Münich

Mit „Drei Minuten für jeden“ hat Baumann einen kulturkritischen, bald expressionistischen Bildungsroman mit aktuellem Tagesbezug geschrieben, der sich mit den üblichen Ausreden unserer Gesellschaft nicht abspeisen lassen will. Andy Warhols Vision einer Welt, in der jedem, der es will, eine Viertelstunde Ruhm blüht, ist längst Wirklichkeit geworden.
Tibor Baumann inszeniert seinen Roman multimedial auf der schmalen Grenze zwischen Lesung, Theater und Performance. Die Klänge von Arno Lang erinnern an Songs von Tom Waits, Nick Cave und düsteren Bluegrass. Mit der Stimme von Lukas Münich, die wie aus dem Off, den Metatext, die Kommentarfunktion, eine begleitende Ordnung beifügt. Und Tibor Baumann, der die Auszüge arrangiert und selbst bis zum Hut tief darin steckt. So erscheint das Trio unter filmisch festgehaltenen Momenten der Hauptfigur auf die Bühne.

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30.05.18, 18:00:00

Radio Bernstein No. 68 - Federico "Pico Be" Sanchez: Spanische Skizzen


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Enfant terrible aus dem Münchener Kulturprekariat, Klassensprecher der Unterschätzten, Chronist der Untergründigkeiten – »Pico ist nicht nur der rätselhafteste Poet seiner Stadt, sondern auch ihr versponnenster Musiker« (Hubert Weinheimer), und »als Gesamtkunstwerk unberechenbar sowieso« (Franz Dobler).



In seiner aktuellen Textstrecke, die auf einer Publikation im Mail–Magazin Ultra Soft basiert, werden wir auf der Suche nach einem »spanischen Fantasma« unversehens auf Zeitreise geschickt – in die 1970er Jahre und noch weiter zurück. Die Geschichte hört nicht auf. Sie erscheint als eine Version von vielen, als MK ULTRA SOFT MASCHINE.

Es tauchen darin Phantome auf, wie die rot-weiß-roten Stahlträger von Playa de Pals, die zum Inventar der Strandurlaubserinnerungen von Picos Kindheit gehören und im März 2006 spektakulär in die Luft gesprengt wurden. Oder die Gewächshausplantagen von Almería, in denen unsere Wintertomaten »von Geisterhand« gepflückt werden. Es geht um Arbeit, um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Freundschaft. Es geht um Faschismus. (www. ultra-soft@ultra-soft.de)

Moderation, Introgezupfe: Lukas Münich

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11.03.18, 18:00:00

Radio Bernstein No. 67 - Nämberch-Blues mit Fitzgerald Kusz


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Man muß über den Meister der minimalistischen Mundartlyrik, der nach Jean Pauls Maxime »Sprachkürze gibt Denkweite« dichtet, maximal ein Minimum an hochdeutschen Worten verlieren. Daher nur so viel: Fitzgerald Kusz wird sich im Bernsteinlivestudio einer Dialektprüfung unterziehen und Interviewfragen beantworten, wie sie ihm noch nie gestellt wurden. Davor, dazwischen und danach wird er Gedichte aus seinem neuesten Band »Nämberch-Blues« vorlesen.

Durch die Sendung führt, am Mikrofon wie auch am E-Bass, Elmar Tannert.

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